Höhlenmangel auf Teneriffa: In der Not gräbt der Sittich selbst

Halsbandsittiche brüten bevorzugt in Baumhöhlen

Seit einigen Jahrzehnten gibt es wildlebende Halsbandsittiche auf Teneriffa. Dort finden die Vögel allerdings kaum Baumhöhlen als geeignete Brutplätze. Die Lösung der anpassungsfähigen Papageien: Sie graben sich Hohlräume in Palmen – oder besetzen die Nistkammern von Mönchssittichen.

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La Ola unter Wasser: Außergewöhnliches Schwarmverhalten schützt Schwefelmollys vor Vogelattacken

Ein Grünfischer hat erfolgreich nach Beute gefischt

Schwefelmollys verbringen viel Zeit direkt unter der Wasseroberfläche. Wird ein Schwarm von einem Vogel attackiert, durchlaufen ihn auffällige, pulsierende Wellen – was den Fischen einer aktuellen Studie zufolge mehr Zeit bis zum nächsten Angriff verschafft.

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Neuankömmlinge aus Übersee: Schmuckseeschwalben finden ihren Weg von Amerika nach Europa

Schmuckseeschwalben auf einem Holzboot

Schutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass die Zahl der Schmuckseeschwalben an der Südwestküste Nordamerikas deutlich zugenommen hat. Das ist einer aktuellen Studie zufolge der Grund dafür, dass die Vögel häufiger auch in Europa gesichtet werden.

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Wärmeres Meerwasser steigert Scheidungsrate bei Albatrossen

Schwarzbrauenalbatrosse bleiben sich üblicherweise über viele Jahre treu – gelegentlich gibt es jedoch auch "Scheidungen"

Schwarzbrauenalbatros-Paare bleiben sich für gewöhnlich viele Jahre treu. Mitunter kommt es jedoch zu einem Partnerwechsel. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht nur vom Bruterfolg, sondern auch von den Umweltbedingungen abhängt.

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Das Konzert der Vögel ist leiser und eintöniger geworden

Der Gesang der Vögel im Frühling ist ein ganz besonderes Naturerlebnis. Doch ihre Konzerte haben sich einer aktuellen Studie zufolge in den letzten beiden Jahrzehnten verändert: Sowohl die Lautstärke als auch die Vielfalt haben abgenommen.

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Workout im Ei: Trainieren Kuckucke schon als Embryos für bevorstehende Anstrengungen?

Kuckucke und andere Brutparasiten legen ihre Eier in fremde Nester.

Die Embryos von Kuckucken und anderen gefiederten Brutparasiten bewegen sich vergleichsweise intensiv in ihrem Ei – so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dadurch stärken die heranwachsenden Vögel möglicherweise ihre Körper für die besonderen Anstrengungen, die sie mit dem Schlüpfen erwarten.

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Wilde Kakadus nutzen selbstgebasteltes Besteck

Ein Goffinkakadu verwendet ein kleines Holzstäbchen um an das nahrhafte Innere eines hartschaligen Samens zu kommen.

In einer aktuellen Studie beobachteten Forschende, wie sich wilde Goffinkakadus verschiedene Werkzeuge aus Ästen zurechtzwickten. Diese verwendeten die Vögel anschließend wie Besteck, um an das weiche Innere von großen, hartschaligen Samen zu gelangen.

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Vögel meiden Pflanzen, auf denen sie häufig giftige Raupen finden

Auch bei Rotkehlchen stehen ungenießbare Raupen für gewöhnlich nicht auf der Speisekarte.

Die auffällig gefärbten Raupen des Jakobskrautbären sind giftig – das lernen viele Vögel rasch. Und nicht nur das: Einer aktuellen Studie zufolge meiden sie sogar Pflanzen, auf denen die ungenießbaren Schmetterlingslarven hauptsächlich leben.

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Körperpflege mit Steinen: Ein Kea ohne Oberschnabel weiß sich zu helfen

Dem Kea Bruce fehlt ein großer Teil seines Oberschnabels.

Keas verbringen viel Zeit damit, ihr Gefieder zu pflegen. Doch was, wenn ein wichtiges Hilfsmittel nur teilweise vorhanden ist? In einer aktuellen Studie berichten Forschende von einem Kea ohne Oberschnabel, der für die Körperpflege kleine Steine zu Hilfe nimmt.

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