Wanderameisen bilden lebende Gerüste, auf denen ihre Artgenossen Halt finden

Eine aktuelle Studie beschreibt ein faszinierendes Verhalten räuberischer Wanderameisen: Einige Tiere formieren sich zu lebenden Gerüsten, über die ihre Artgenossen starke Gefälle ungehindert passieren können. Das funktioniert anscheinend, ohne dass die beteiligten Tiere miteinander kommunizieren müssen.

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Rhesusaffen rücken nach Naturkatastrophe zusammen

Der Hurrikan Maria sorgte auf der der puerto-ricanischen Insel Cayo Santiago im Jahr 2017 für schwere Verwüstungen. Das hatte einer aktuellen Studie zufolge Konsequenzen für das Sozialleben dort lebender Rhesusaffen: Die Tiere knüpften mehr Beziehungen zu ihren Artgenossen.

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Spendable Schimpansen: Menschenaffen versorgen Artgenossen bereitwillig mit Saft

Schimpansen leben in komplexen sozialen Gruppen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Tiere einen gewissen Aufwand betreiben, um ihren Gruppenmitgliedern zu einer attraktiven Belohnung zu verhelfen. Wie groß ihre Hilfsbereitschaft ist, hängt allerdings offenbar vom Gruppenklima ab.

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Ameisenaufstand: Arbeiterinnen stürzen ihre Königin, um sich selbst fortzupflanzen

Im Ameisenstaat sorgen üblicherweise nur die Königinnen für Nachwuchs. Eine aktuellen Studie an Schmalbrustameisen zeigt allerdings, dass Arbeiterinnen ihre Königin mitunter töten oder aus der Kolonie vertreiben – um anschließend eigenen Nachwuchs zu bekommen.

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Gefiederte Saboteure: Riesenanis zerstören die Gelege ihrer Nachbarn

Nicht immer herrscht zwischen Nachbarn Harmonie – doch bei den südamerikanischen Riesenanis geht es besonders hoch her: Einer aktuellen Studie zufolge zerstören die Vögel mitunter die Gelege von in der Nähe brütenden Artgenossen.

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Gruppenbewegungen bei Perlhühnern: Nicht immer bestimmen die Starken

Geierperlhühner gehen im Pulk auf Nahrungssuche. Dabei geben häufig ranghohe Tiere die Richtung vor. Doch wenn diese eine Futterstelle für sich allein beanspruchen, wendet sich das Blatt: Die Ausgeschlossenen zetteln eine Gruppenbewegung an – und die dominanten Tiere müssen folgen.

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Weibliche Zebramangusten nutzen Gruppenkämpfe zum „Fremdgehen“

Begegnen sich zwei Gruppen von Zebramangusten, kommt es häufig zu ernsten Konflikten. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass empfängnisbereite Weibchen solche Zusammentreffen initiieren – um sich im Eifer des Gefechts mit Männchen der gegnerischen Partei zu paaren.

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Die Population wächst, aber nicht ihr Lebensraum: Mehr Konflikte zwischen Berggorilla-Gruppen

Die Zahl der Berggorillas hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Doch ihr Lebensraum ist begrenzt. Eine aktuelle Studie beschreibt die Folgen einer zunehmenden Gruppendichte: Es kommt häufiger zu Konflikten zwischen sozialen Verbänden – bei denen mitunter Jungtiere getötet werden.

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Die soziale Struktur von Löwenrudeln hängt mit dem Beutevorkommen zusammen

Die Mitglieder eines Löwenrudels sind nicht ständig gemeinsam unterwegs, sondern teilen sich häufig in Untergruppen auf. Wie oft das geschieht, hängt laut einer aktuellen Studie mit dem Beutevorkommen im Streifgebiet der Tiere zusammen.

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