Höhlenmangel auf Teneriffa: In der Not gräbt der Sittich selbst

Halsbandsittiche brüten bevorzugt in Baumhöhlen

Seit einigen Jahrzehnten gibt es wildlebende Halsbandsittiche auf Teneriffa. Dort finden die Vögel allerdings kaum Baumhöhlen als geeignete Brutplätze. Die Lösung der anpassungsfähigen Papageien: Sie graben sich Hohlräume in Palmen – oder besetzen die Nistkammern von Mönchssittichen.

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Eingeschleppte Schlangen werden einheimischen Reptilien auf Gran Canaria zum Verhängnis

Die Kalifornische Kettennatter breitet sich seit 1998 auf Gran Canaria aus

Im Zuge des Heimtierhandels wurden Kalifornische Kettennattern in Gran Canaria eingeschleppt. Die Schlangen machen Jagd auf die dort lebenden Reptilien – und lassen deren Bestände einer aktuellen Studie zufolge bedrohlich schrumpfen.

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Fischende Affen: Warme Flüsse versorgen Japanmakaken im Winter mit Nahrung

Im Chūbu-Sangaku-Nationalpark in den Japanischen Alpen wird es im Winter extrem kalt. Einer aktuellen Studie zufolge ergänzen dort lebende Japanmakaken in dieser Zeit ihre Nahrung mit Wassertieren aus Flüssen, deren Wasser trotz der niedrigen Temperaturen vergleichsweise warm bleibt.

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Neuankömmlinge aus Übersee: Schmuckseeschwalben finden ihren Weg von Amerika nach Europa

Schmuckseeschwalben auf einem Holzboot

Schutzmaßnahmen haben dazu geführt, dass die Zahl der Schmuckseeschwalben an der Südwestküste Nordamerikas deutlich zugenommen hat. Das ist einer aktuellen Studie zufolge der Grund dafür, dass die Vögel häufiger auch in Europa gesichtet werden.

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Wärmeres Meerwasser steigert Scheidungsrate bei Albatrossen

Schwarzbrauenalbatrosse bleiben sich üblicherweise über viele Jahre treu – gelegentlich gibt es jedoch auch "Scheidungen"

Schwarzbrauenalbatros-Paare bleiben sich für gewöhnlich viele Jahre treu. Mitunter kommt es jedoch zu einem Partnerwechsel. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht nur vom Bruterfolg, sondern auch von den Umweltbedingungen abhängt.

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Kannibalistische Kaulquappen: Krötennachwuchs verspeist künftige Konkurrenten

Aga-Kröten wurden einst zur Schädlingsbekämpfung nach Australien gebracht. Seitdem vermehren sie sich dort rasant. In der Folge machen ihre Kaulquappen sich häufig gegenseitig die Nahrung streitig – was offenbar dazu geführt hat, dass diese verstärkt zum Kannibalismus neigen.

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Wie die Motte zum Licht – oder doch nicht? Weniger Nachtfalterraupen an beleuchteten Straßen

Lichtverschmutzung ist eine stetig zunehmende Folge der Urbanisierung. Laut einer aktuellen Studie hat dies auch Konsequenzen für Nachtfalterraupen: Das künstliche Licht verringert deren Vorkommen merklich – und beeinflusst anscheinend auch ihre Entwicklung.

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Lärmende Bäche beeinflussen das Leben von Vögeln und Fledermäusen

Nicht nur wir Menschen erzeugen Krach – auch in der Natur gibt es Lärmquellen. Und diese haben einer aktuellen Studie zufolge mitunter ebenfalls Konsequenzen: Die Geräusche von tosendem Wasser beeinflussen, wo Vögel und Fledermäuse leben und wie sie nach Nahrung

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Stress durch Verkehrslärm: Vögel lernen ihre Lieder langsamer

Viele Vögel lernen ihre Lieder früh im Leben von erwachsenen Artgenossen. Eine aktuelle Studie an Zebrafinken zeigt: Verkehrslärm kann sich während dieser wichtigen Phase negativ auf den Lernerfolg auswirken – vermutlich indem er bei den Tieren für Stress sorgt.

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Rhesusaffen rücken nach Naturkatastrophe zusammen

Der Hurrikan Maria sorgte auf der der puerto-ricanischen Insel Cayo Santiago im Jahr 2017 für schwere Verwüstungen. Das hatte einer aktuellen Studie zufolge Konsequenzen für das Sozialleben dort lebender Rhesusaffen: Die Tiere knüpften mehr Beziehungen zu ihren Artgenossen.

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