Kategorie: Wirbellose

Partnervermittlung bei Ameisen: Arbeiterinnen tragen paarungsbereite Weibchen in fremde Nester

Eine aktuelle Studie beschreibt erstmals, wie die Arbeiterinnen einer Ameisenart fortpflanzungsfähige Weibchen aus ihrer Kolonie zu anderen Nestern tragen – in denen sich diese mit fremden Männchen paaren. Auf diese Weise vermeiden die Tiere vermutlich Inzucht in ihrer Heimatkolonie.

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Wie Ameisen und Rinder gemeinsam ihre Umwelt verändern

Ameisen und Rinder verschaffen sich auf Grasland gegenseitig Vorteile. Einer aktuellen Studie zufolge kann ihr ungewöhnliches Zusammenspiel den Abbau von totem Pflanzenmaterial beschleunigen – indem es die Bodenbedingungen ihres Lebensraums merklich verändert.   

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Tierleid in Aquakulturen: Wissenslücken als Gefahr für das Wohlergehen

Die Zahl der in Aquakulturanlagen gezüchteten Tiere ist rapide gestiegen. In einer aktuellen Studie machen Forschende auf die Gefahr erheblichen Tierleids aufmerksam, die damit einhergeht. Denn für einen Großteil der Arten existieren keine Erkenntnisse darüber, wie man ihr Wohlergehen gewährleistet.

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Weichtiere mit Selbstbeherrschung – der „Marshmallow-Test“ bei Tintenfischen

Der sogenannte Marshmallow-Test gibt Aufschluss über die Selbstbeherrschung von Kindern. In entsprechend abgewandelter Form lässt er sich auch mit Tieren durchführen. Das jüngste Beispiel: Tintenfische lassen eine kleine Belohnung unberührt, um später eine attraktivere zu erhalten.

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Wie Schnecken lernen, auf Zucker zu verzichten

Forschende brachten Schnecken in einer aktuellen Studie bei, Zucker zu verschmähen. Dabei gelang es ihnen auch, die neurobiologischen Grundlagen dieses Lernprozesses zu entschlüsseln: Ein zellulärer „Schalter“ im Nervensystem der Tiere reagierte anders auf das süße Mahl.

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Feldwespen kümmern sich um den Nachwuchs ihrer Nachbarn

Die Arbeiterinnen mancher Feldwespenarten unterstützen benachbarte Kolonien bei der Aufzucht ihrer Nachkommen. Einer aktuelle Studie zufolge lohnt sich das, wenn es sich bei den Nachbarn um entfernte Verwandte handelt – und die Wespen dort mehr ausrichten können als im eigenen

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Trickreiche Käfer: Totengräber manipulieren den Geruch von Kadavern – und halten so die Konkurrenz auf Abstand

Totengräber nutzen für die Aufzucht ihrer Larven die Kadaver kleiner Wirbeltiere. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Käfer bei der Bearbeitung des Aases dessen Geruch verändern – und dadurch konkurrierende Artgenossen und Schmeißfliegen fernhalten.

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Ameisenaufstand: Arbeiterinnen stürzen ihre Königin, um sich selbst fortzupflanzen

Im Ameisenstaat sorgen üblicherweise nur die Königinnen für Nachwuchs. Eine aktuellen Studie an Schmalbrustameisen zeigt allerdings, dass Arbeiterinnen ihre Königin mitunter töten oder aus der Kolonie vertreiben – um anschließend eigenen Nachwuchs zu bekommen.

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Hummeln beachten beim Hindernisflug die Ausmaße ihres Körpers

Menschen und andere Wirbeltiere berücksichtigen die Ausmaße ihres Körpers, um Kollisionen zu vermeiden. Einer aktuellen Studie zufolge sind auch Hummeln dazu in der Lage: Wenn sie durch einen engen Spalt fliegen, passen sie ihre Flughaltung gemäß ihrer Körpergröße an.

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