Auf Rinderfarmen in Namibia fallen Kälber regelmäßig Geparden zum Opfer. Ein Forschungsteam stellte fest, dass die Raubkatzen vor allem bestimmte Kernbereiche ihrer Territorien nutzen. Wurden Herden mit Jungtieren von diesen ferngehalten, sank die Zahl der gerissenen Kälber drastisch.
Zum BeitragSchlagwort: Ernährung
Ameisengeruch schützt Schildläuse vor parasitischen Wespen
Schildläuse werden häufig von Ameisen besucht, die sich von ihren Ausscheidungen ernähren – und gleichzeitig die Feinde der Pflanzensauger abwehren. Eine aktuelle Studie zeigt: Bereits von den Ameisen zurückgelassene Geruchsstoffe reichen aus, damit parasitische Wespen Schildlauskolonien meiden.
Zum BeitragGroße Hummeln betreiben mehr Lernaufwand, wenn es sich besonders lohnt
Hummeln prägen sich die Position von Blüten mithilfe spezieller Lernflüge ein. Einer aktuellen Studie zufolge betreiben größere Hummeln dabei mehr Aufwand, wenn die Nahrungsquelle besonders ergiebig ist – während der Einsatz ihrer kleineren Artgenossen generell vergleichsweise gering ausfällt.
Zum BeitragSeetang fressende Krabben als mögliche Rettung für karibische Korallenriffe
Wuchernder Seetang verdrängt die Korallen an karibischen Riffen. Einer aktuellen Studie zufolge könnte das Aussetzen bestimmter Krabben helfen: Sie fressen große Mengen der Wasserpflanzen und ermöglichen so die Erholung der Riffe.
Zum BeitragAuf den Algenfarmen von Riffbarschen leben Garnelen als hilfreiche Untermieter
Langflossen-Riffbarsche betreiben „Algenfarmen“, die sie vehement gegen Eindringlinge verteidigen. Allerdings akzeptieren sie winzige Garnelen als Untermieter. Diese finden laut einer aktuellen Studie auf den Farmen Schutz – und sorgen im Gegenzug mit ihren Exkrementen für Dünger.
Zum BeitragRabiate Raupen kämpfen mit Kopfstößen um Nahrung
Viele Tiere werden bei begrenztem Nahrungsangebot aggressiver. Das ist laut einer aktuellen Studie bei den Raupen des Monarchfalters nicht anders: Sie schlagen ihre Konkurrenten mit Kopfstößen in die Flucht.
Zum BeitragBaikalrobben machen Jagd auf winzige Krebse
Baikalrobben kommen ausschließlich im Süßwasser vor. Bisher dachte man, dass sie dort vor allem Fische erbeuten. Doch eine aktuelle Studie zeigt: Sie machen auch Jagd auf kleine Krebstiere – und zwar mit enormer Schlagzahl.
Zum BeitragKeine großen Sprünge: Tarnung als Ameise verringert Sprungkraft von Springspinnen
Der Körperbau einiger Springspinnen-Arten ähnelt dem von Ameisen. Vermutlich schützen sie sich so vor Fressfeinden. Allerdings zahlen sie dafür laut einer aktuellen Studie einen Tribut: Die Tarnung schmälert ihre Sprungkraft – und ihren Jagderfolg.
Zum BeitragWerkzeuggebrauch bei Insekten: Ameisen bauen Sandbrücken zum Transport flüssiger Nahrung
Eine aktuelle Studie beschreibt ein faszinierendes Beispiel für Werkzeuggebrauch bei Insekten: Schwarze Feuerameisen bauen eine Brücke aus Sand, um Zuckerlösung aus einem Gefäß zu transportieren. So senken sie ihr Risiko, bei der Nahrungsaufnahme zu ertrinken.
Zum BeitragWeibliche Blauelstern teilen ihr Futter nur mit Bedürftigen
Blauelstern sind sehr soziale Vögel. Mitunter teilen sie ihre Nahrung sogar mit erwachsenen Gruppenmitgliedern. Dabei berücksichtigen die Weibchen einer aktuellen Studie zufolge, ob ihren Artgenossen selbst etwas zu fressen zur Verfügung steht – während die Männchen gleichmäßig freigiebig sind.
Zum BeitragSchnappschildkröten lauern Heringen an Straßenunterführungen auf
Kreuzt ein Bach den Verlauf einer Straße, wird er häufig durch einen Tunnel unter dieser hindurchgeführt. In Nordamerika kann eine solche Engstelle wandernden Heringen zum Verhängnis werden: die ortsfremden Fische gehen dort Schnappschildkröten in die Falle.
Zum BeitragDie soziale Struktur von Löwenrudeln hängt mit dem Beutevorkommen zusammen
Die Mitglieder eines Löwenrudels sind nicht ständig gemeinsam unterwegs, sondern teilen sich häufig in Untergruppen auf. Wie oft das geschieht, hängt laut einer aktuellen Studie mit dem Beutevorkommen im Streifgebiet der Tiere zusammen.
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