Eine aktuelle Studie beschreibt die geschickte Reisemethode einer Schabenart. Wenn die in Ameisennestern lebenden Tiere eine neue Heimat suchen, reisen sie per Anhalter: Ameisen tragen sie vom alten Nest fort – und in ein neues hinein.
Zum BeitragAutor: Niklas Kästner
Tierisch energieeffizient: Schimpansen wählen die bequemste Route
Schimpansen müssen oft weite Strecken zwischen Schlafplätzen und verschiedenen Nahrungsquellen zurücklegen. Einer aktuellen Studie zufolge berücksichtigen sie dabei die Beschaffenheit der Landschaft und wählen den Weg, der am wenigsten Energie kostet.
Zum BeitragWerkzeuggebrauch bei Insekten: Ameisen bauen Sandbrücken zum Transport flüssiger Nahrung
Eine aktuelle Studie beschreibt ein faszinierendes Beispiel für Werkzeuggebrauch bei Insekten: Schwarze Feuerameisen bauen eine Brücke aus Sand, um Zuckerlösung aus einem Gefäß zu transportieren. So senken sie ihr Risiko, bei der Nahrungsaufnahme zu ertrinken.
Zum BeitragHaushühner reagieren auf Warnrufe von Kohlmeisen
Tiere verstehen Warnrufe oft über Artgrenzen hinweg. Eine aktuelle Studie zeigt, dass auch Haushühner dazu in der Lage sind: Sie reagieren auf die Warnrufe von Kohlmeisen mit deutlich erhöhter Aufmerksamkeit.
Zum BeitragDie Kuckucksente – ein besonderer Brutparasit
Ihr Name verrät es bereits: Die Kuckucksente schmuggelt ihre Eier in die Nester anderer Vogelarten. Für die unfreiwilligen Adoptiveltern hat das allerdings weit weniger schlimme Konsequenzen als beim namensgebenden Kuckuck – denn die kleinen Enten sind Nestflüchter.
Zum BeitragWeibliche Blauelstern teilen ihr Futter nur mit Bedürftigen
Blauelstern sind sehr soziale Vögel. Mitunter teilen sie ihre Nahrung sogar mit erwachsenen Gruppenmitgliedern. Dabei berücksichtigen die Weibchen einer aktuellen Studie zufolge, ob ihren Artgenossen selbst etwas zu fressen zur Verfügung steht – während die Männchen gleichmäßig freigiebig sind.
Zum BeitragDachse meiden Gebiete mit hoher Wolfsaktivität
Im Territorium einer Dachsfamilie finden sich meist mehrere Bausysteme, die teils über Jahrzehnte bestehen. Eine aktuelle Studie zeigt: Liegen die Bauten in Gebieten mit hoher Wolfsaktivität, nutzen Dachse sie seltener.
Zum BeitragSchnappschildkröten lauern Heringen an Straßenunterführungen auf
Kreuzt ein Bach den Verlauf einer Straße, wird er häufig durch einen Tunnel unter dieser hindurchgeführt. In Nordamerika kann eine solche Engstelle wandernden Heringen zum Verhängnis werden: die ortsfremden Fische gehen dort Schnappschildkröten in die Falle.
Zum BeitragLemuren: Clever trotz kleiner Gehirne
Die auf Madagaskar beheimateten Lemuren sind eine sehr ursprüngliche Primatengruppe. Im Vergleich zu vielen anderen Affen besitzen sie recht kleine Gehirne. Dennoch schneiden sie einer aktuellen Studie zufolge bei vielen Denkaufgaben nicht schlechter ab.
Zum BeitragKatze imitiert auf Kommando ihre Halterin
Das Nachahmen von Verhaltensweisen anderer ist eine komplexe Leistung. Im Fokus einer aktuellen Studie stand eine besonders gelehrige Katze: Sie ist in der Lage, auf ein Kommando hin die Bewegungen ihrer Halterin zu imitieren.
Zum BeitragWollen oder können sie nicht mehr? Betagte Berberaffen vermeiden Denksport
Die Verhaltensforschung befasst sich zunehmend mit Verhaltensveränderungen bei sehr alten Tieren. In einer aktuellen Studie waren betagte Berberaffen zwar genauso erfolgreich beim Lösen von Denkaufgaben wie jüngere – aber weniger motiviert, es überhaupt zu versuchen.
Zum BeitragVerlieren männliche Schimpansen ihre Mutter vor der Pubertät, haben sie weniger Nachkommen
Schimpansen werden erst verhältnismäßig spät geschlechtsreif. Bis dahin pflegen sie einen engen Kontakt mit ihrer Mutter. Eine aktuelle Studie legt nahe: Verlieren Männchen ihre Mütter vor Eintritt der Geschlechtsreife, schmälert das ihren Fortpflanzungserfolg.
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