Autor: Niklas Kästner

Vertrauen durch Fellpflege – Beziehungsaufbau beim Gemeinen Vampir

Der Gemeine Vampir ernährt sich von Blut. Hatte ein Tier einer Gruppe keinen Jagderfolg, wird ihm häufig von einem Artgenossen ausgeholfen. Bei entsprechender Gelegenheit wird diese Hilfe dann erwidert. Eine aktuelle Studie untersuchte den Ursprung solcher „Blutspende“-Beziehungen.

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Betrügen oder nicht betrügen? Soziales Lernen bei Putzerfischen

Putzerfische fressen Parasiten größerer Fische. Sie mögen aber eigentlich den die Fische umgebenden Schleim wesentlich lieber. Dass es trotzdem besser ist, sich nicht daran zu bedienen, lernen junge Putzerfische schon durch Beobachtung, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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Ratten verzichten auf eine Belohnung, um Artgenossen zu verschonen

Ratten opferten in einer aktuellen Untersuchung eine Futterbelohnung, wenn sie dadurch einem Artgenossen einen Elektroschock ersparen konnten. Allerdings galt das nicht für alle Individuen gleichermaßen – und es hing von der Größe der Belohnung ab.

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Voreingenommene Pferde: Ponys entnehmen Videos soziale Informationen

Dass man auch durch die Erfahrungen anderer lernen kann, bewiesen Ponys in einer aktuellen Untersuchung: Sie verhielten sich fremden Personen gegenüber unterschiedlich – abhängig davon, wie diese zuvor in einem Video ein anderes Pferd behandelt hatten.

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Haben Tiere Gefühle?

Lange war es in der Wissenschaft verpönt, Aussagen über Empfindungen von Tieren zu treffen. Heute sagen immer mehr Forscher*innen: Ja, auch Tiere haben Gefühle. Woher kommt dieser Wandel? Und auf welchen Erkenntnissen beruht er?

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Mandrille meiden infizierte Artgenossen – außer es sind nahe Verwandte

Mandrille halten Abstand zu Artgenossen, die stark mit Parasiten infiziert sind. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie dabei allerdings Ausnahmen machen: auf den Körperkontakt zwischen nahen Verwandten hat die Infektionsrate keinen Einfluss.

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Hohe Temperaturen im Ei beeinträchtigen die Lernleistung von Geckos

Die Eier vieler Reptilien sind der Umgebungstemperatur relativ schutzlos ausgeliefert. Ungewöhnlich hohe Temperaturen können daher starke Auswirkungen auf die Entwicklung der Tiere haben – und auch deren spätere Lernleistung beeinflussen, wie eine aktuelle Studie deutlich macht.

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Bei Blaumeisen lassen sich Seitensprünge anhand des Verhaltens vorhersagen

Blaumeisen leben in der Brutsaison als Paar, verbringen das übrige Jahr aber in lockeren Gruppenverbänden. Wie viel Zeit einzelne Vögel im Winter miteinander verbringen, gibt Aufschluss über ihr Paarungsverhalten im kommenden Frühjahr.

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Gute Väter rufen länger – Partnerwahl beim Goldenen Raketenfrosch

Goldene Raketenfrosch-Männchen bewachen ihren Nachwuchs und schützen ihn vor Feinden und Austrocknung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass man besonders gute Väter an ihren Rufen erkennt – und dass Weibchen diese bevorzugen.

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