Weibliche See-Elefanten kehren jedes Jahr zur Geburt ihrer Jungen an dieselben Strände zurück. Laut einer aktuellen Studie kennen und berücksichtigen sie dabei ihre jeweilige Entfernung zum Ziel: Sie starten ihre wochenlangen Reisen umso eher, je weiter sie schwimmen müssen.
Zum BeitragKategorie: Fortpflanzung
Untreue Trauerschnäpper: Weibchen gewinnen durch Seitensprünge Beschützer für ihren Nachwuchs
Die Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen, wie sich Seitensprünge für Vogelweibchen auszahlen können: Zeugen sie Nachkommen mit einem Männchen aus der Nachbarschaft, können sie später auf dessen Unterstützung bei der Abwehr möglicher Nesträuber zählen.
Zum BeitragÜberraschung am Meeresgrund: Forschende entdecken riesige Brutkolonie von Krokodileisfischen im Südpolarmeer
Während einer Expedition mit dem Forschungsschiff „Polarstern“ machten Forschende in einem Bereich des Weddellmeers eine erstaunliche Entdeckung: Zahlreiche Nester von Krokodileisfischen, die auf einer Fläche von etwa 240 Quadratkilometern den Meeresboden bedeckten.
Zum BeitragWärmeres Meerwasser steigert Scheidungsrate bei Albatrossen
Schwarzbrauenalbatros-Paare bleiben sich für gewöhnlich viele Jahre treu. Mitunter kommt es jedoch zu einem Partnerwechsel. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür nicht nur vom Bruterfolg, sondern auch von den Umweltbedingungen abhängt.
Zum BeitragWorkout im Ei: Trainieren Kuckucke schon als Embryos für bevorstehende Anstrengungen?
Die Embryos von Kuckucken und anderen gefiederten Brutparasiten bewegen sich vergleichsweise intensiv in ihrem Ei – so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Dadurch stärken die heranwachsenden Vögel möglicherweise ihre Körper für die besonderen Anstrengungen, die sie mit dem Schlüpfen erwarten.
Zum BeitragWarnung vor Brutparasiten wirkt bei Goldwaldsängern nachhaltig
Goldwaldsänger warnen ihre Artgenossen mit spezifischen Rufen vor Vögeln, die ihre Eier in fremde Nester schmuggeln. Einer aktuellen Studie zufolge sorgen die Laute dafür, dass brütende Weibchen noch am nächsten Morgen verstärkt ihr Gelege hüten.
Zum Beitrag„Vorspiel“ bei Käfern: Männchen stimulieren Weibchen vor der Paarung mit ihren Mundwerkzeugen
In einer aktuellen Studie beschreiben Forschende das außergewöhnliche Paarungsverhalten einer asiatischen Käferart: Bevor es zur erfolgreichen Kopulation kommt, stimulieren die männlichen Tiere mit ihren Mundwerkzeugen ausdauernd die Genitalien der Weibchen.
Zum BeitragGefiederte Nachmieter: Brüten in verlassenen Spechthöhlen zahlt sich aus
Höhlenbrütende Vögel nisten häufig in verlassenen Spechthöhlen. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass sich das lohnen kann: Verschiedene Vogelarten erzielten darin einen höheren Bruterfolg als in Hohlräumen, die durch Zerfallsprozesse entstanden waren.
Zum BeitragBesondere Beobachtung: Weißes Schimpansenjungtier geboren
In Uganda gebar eine Schimpansin einen Sohn mit Albinismus: Seine Haut und sein Fell waren vollkommen weiß. In einer aktuellen Studie beschreiben Forschende die aufgeregte Reaktion einiger Gruppenmitglieder – und wie diese das Jungtier letztlich töteten.
Zum BeitragPartnerwahl bei Fruchtfliegen: Erst nach dem „ersten Mal“ sind Weibchen wählerisch
Bei der Suche nach dem Paarungspartner haben weibliche Fruchtfliegen das Sagen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie dabei zunächst wenig wählerisch vorgehen. Erst nach der ersten Paarung sorgt ein Hormon dafür, dass sie bestimmte Männchen bevorzugen.
Zum BeitragTierquiz Folge 26: Außergewöhnliche Frösche
In den 1980er Jahren sind die zwei einzigen bekannten Arten der australischen Froschgattung Rheobatrachus ausgestorben. In dieser Tierquizfolge geht es um eine Besonderheit bezüglich ihrer Fortpflanzung.
Zum BeitragFamilienleben bei Totengräbern: Väter profitieren von der Zeit mit dem Nachwuchs
Die Aufzucht des Nachwuchses ist bei vielen Tieren eine kräftezehrende Angelegenheit. Männliche Totengräber gehen laut einer aktuellen Studie jedoch gestärkt daraus hervor: Sie nehmen während der Zeit mit der Familie sogar zu – und steigern ihre Anziehungskraft auf Weibchen.
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